Pressemitteilung zur Ortsentwicklung
Der Marktgemeinderat verständigte sich auf die wichtigsten Themen der Gemeindeentwicklung und auf ein gemeinsames Handlungskonzept sowie auf erste konkrete Schritte hinsichtlich innerörtlicher Verkehrsführung und Aufwertung der Ortsmitte.

Der starke Wille Bad Endorf gemeinsam voranzubringen spiegelte sich in der strukturierten Vorgehensweise wieder, mit der die Themen behandelt wurden. Nicht zuletzt der professionellen und engagierten Moderation durch die Vertreter des Planungsverband Äußerer Münchner Wirtschaftsraum (PV), aber besonders auch der offenen Herangehensweise an das Thema durch das gesamte Gremium des Marktgemeinderats ist es zu verdanken, dass es zu sehr greifbaren und konstruktiven Ergebnissen kam.

So wurden zu den wichtigsten Themen "Verkehr" und "Ortsmitte" Strategien erarbeitet, die zum Teil völlig neue Aspekte beinhalten. Ergebnis war dabei eine nahezu vollständige Überplanung des Ortsbereichs vom Kirchplatz bis zum Wiebelpark vorzunehmen. Hier wurden gemeinschaftliche Überlegungen zur Aufwertung und Stärkung vorangetrieben. Bereits kurzfristig solle eine Verbesserung, insbesondere im Kreuzungsbereich der beiden Staatsstraßen an der Kirche, angestrebt werden. Zwei Optionen zur Verbesserung des Verkehrsflusses am Kirchplatz haben konkret Gestalt angenommen. Es wurde beschlossen, diese von einem Verkehrsplaner überprüfen zu lassen. Beide Lösungen kommen ohne Ampelanlage aus.

Man verständigte sich auf eine Planung mit unterschiedlichen räumlichen Abschnitten und mit verschiedenen Schwerpunktnutzungen und – funktionen mit Zielvorstellungen zur Aufwertung. In diesem Zusammenhang wurden auch Planungen für eine Ortsmitte diskutiert. Einig war man sich darin, dass die zukünftige "Ortsmitte" wichtige Kriterien zu erfüllen habe. So solle sie als eine Art "Visitenkarte" des Ortes dienen und integraler Bestandteil des "Straßendorfs" Bad Endorf sein. Alle Arbeitsgruppen waren sich einig, dass das Gebiet des Bahnhofsplatzes diese Funktion jetzt schon zum Teil erfülle, und dass man auch darauf aufbauen könne. Hierzu wurden einige kreative Ideen präsentiert. Auch Maßnahmen, die die Ortsteile Bahnhofsplatz, zentrale Teile der Bahnhofstraße und nördliche Bahnhofstraße (Kirchplatz) verbinden sollen, wurden detailliert erörtert. Herausgearbeitet wurde auch, dass die angedachte Planung eines Marktplatzes „im Hinterhof“ der Bahnhofstraße unter städteplanerischen Gesichtspunkten wenig erfolgsversprechend ist.

Die PV Vertreter äußerten sich zum Ausgang der Klausur dahingehend, dass sie selten eine derart konstruktive Zusammenarbeit unter Ratsmitgliedern erlebt hätten und dass die Zielvorgaben für die Tagung jenseits aller Erwartungen erfüllt worden seien. "Sie haben viel erreicht", so Frau Bauer, die Tagungsleiterin und Moderatorin.

Der Marktgemeinderat war sich einig: „Eine tolle Zusammenarbeit - von hier an gemeinsam!“.




Theo B Busch
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