"Heizwerk 1" - Nein Danke
Die Bürgerenergie Bad Endorf (BEBE) möchte einen Gestattungsvertrag, um Leitungen für weitere Nutzer des Hackschnitzelheizwerks beim Sophienhof/Ärztehaus über gemeindeeigene Straßen zu verlegen. Es ist die erklärte Absicht der BEBE Bad Endorf mit einem Netz solcher Heizwerke zu überziehen. Wir sind der Ansicht, dass wir mit diesem Vorgang auf eine mittlere Katastrophe für Bad Endorf zusteuern. Der Gemeinderat wird jedes weitere „kleine Netz“ gestatten müssen - Bad Endorf wird mit Containerheizungen überzogen. Für die Anlieger in der Nachbarschaft solcher Anlagen wird sich die Situation bezüglich Emissionen und Wert ihrer Immobilie massiv verschlechtern. Hackschnitzelheizanlagen dürfen gemäß den Richtlinien gegenüber anderen Heizanlagen das zig-fach an Schadstoffen ausstoßen. Die Anlieger bekommen dies massiv zu spüren bzw. zu riechen.

Am Beispiel Ärztehaus können wir gegenwärtig sehen, wie das Ganze aussehen wird. Das Heizwerk wurde in die Ecke des Grundstücks gesetzt –ohne Rücksicht auf Abstände und Windrichtungen. Die Nachbarn sind unmittelbar betroffen. Streit ist vorprogrammiert. Es gibt jetzt schon massive Beschwerden. Dabei hat das Heizwerk noch nicht einmal seine volle Leistung erreicht.

Wie rücksichtslos diese Firma bzw. der Grundeigentümer vorgeht, sieht man daran, dass der vorhandene Kamin des hohen Hauses nicht verwendet wird, sondern ein neuer, kleiner Kamin gebaut wurde, der bei den Nachbarn gerade mal bis zum ersten Stock reicht.

Über Jahre hinweg hatte die BEBE das Konzept einer zentralen Heizanlage abseits des Ortes verfolgt. Die Gemeinde hält bis heute ein Grundstück im Handwerkerpark dafür bereit. Wir sind gespannt, welche weiteren Vereinbarungen die damalige Gemeindeführung mit der BEBE getroffen hat – wobei bei den Vertragsverhandlungen wohl auf beiden Seiten praktisch nur BEBE Gesellschafter am Tisch saßen. Sowohl Ex-Bürgermeisterin Unverdorben als auch Martin Lauber plus vier weitere Gemeinderäte sind Kommanditisten der BEBE.

Dem neuen Gemeinderat wurde das Konzept einer dezentralen Wärmeversorgung durch „kleine“ Hackschnitzelanlagen nie detailliert vorgestellt.

Bürgermeisterin Laban verfolgt seit ihrem Amtsantritt konsequent ein ganzheitliches energetisches Konzept für Bad Endorf. Dies ist der einzig richtige Weg. Das Klein-Klein einer vermeintlichen Bürgerbewegung, die lediglich private wirtschaftliche Interessen verfolgt, ist klar kontraproduktiv. Wir setzen uns dafür ein, dass Bad Endorf eine vernünftige Wärmeversorgung bekommt, die Umwelt und Menschen berücksichtigt!

Dr. Horst Zeitler
Vorstand ABE










Theo B Busch
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