Thema: Bad Endorf (3)
Zum Fortgang der Arbeiten am Brandschutz in den Chiemgauthermen machte die Bürgermeisterin folgende Aussagen:

    An der Erfüllung der Auflagen wurde mit Hochdruck erfolgreich gearbeitet.

    Die vorrangig geforderten Arbeiten sind entsprechend zügig vorangeschritten und nahezu fertig gestellt.Davon konnte sich das Landratsamt überzeugen. So sind insbesondere auch die Arbeiten im Koordinationsparcour und im Bürobereich mangelfrei hergestellt.

    Dies gilt ebenso für die Vorlage der geforderten Fachplanung sowie die Ertüchtigung und Aufschaltung der Brandmeldeanlage auf die Integrierte Leitstelle in Rosenheim. Die Aufschaltung ist fristgerecht erfolgt einschließlich der technischen Abnahme durch den Kreisbrandrat.

    Die Brandmeldeanlage erfährt noch eine Erweiterung, die noch diesen Monat fertig gestellt wird. Hierfür wurde die Frist einvernehmlich auf den 27.10.2015 verlängert. Für das mit der Erfüllung der Auflagen betraute Team hat sich angeboten, in den einmal geöffneten Bereichen auch weitere, vom Bescheid so nicht geforderte Arbeiten, durchzuführen.

    Dies war wichtig und wirtschaftlich, da die Notwendigkeit einer mehrfachen Öffnung der Bereiche damit entfällt. Nun kann sich das Team der Erweiterung widmen und wir sind zuversichtlich, dass die Arbeiten zeitnah abgeschlossen sind.


Im Zusammenhang mit den zukünftigen Entwicklungen rund um die GWC AG erging eine Pressemitteilung der Marktgemeinde

P R E S S E M T T E I L U N G


Potentiale der Gesundheitswelt ChiemgauAG durch Strukturwandel zukünftig besser nutzen

Bad Endorf. Bad Endorf – das Tor zum Chiemgau steht für Tourismus und Gesundheit durch die Kraft des Wassers. Mit dem Wasser einer der stärksten Thermalsolequellen Europas wird eine einzigartige Thermenlandschaft angeboten. Die Marktgemeinde steht dabei in einer Doppelrolle: Zum einen als Investor und damit verantwortlich für die Instandsetzungen der Gebäude und zum anderen als Hauptaktionär der Gesundheitswelt Chiemgau AG (GWCAG).

Die GWCAG betreibt neben den ChiemgauThermen noch die Simssee-Klinik, die St. Irmingard Klinik sowie weitere Gesundheitseinrichtungen. In diesen Einrichtungen der GWCAG werden rund 18.000 Menschen pro Jahr orthopädisch, onkologisch, kardiologisch, psychosomatisch und geriatrisch behandelt. Ca. 1.400 Personen finden Behandlung in Psychosomatik wie z. B. bei Burn-Out und Depressionen. Täglich nutzen durchschnittlich700 Menschen die angebotenen Präventions- bzw. Gesundheitsleistungen der Chiemgau Thermen.

Wegen dieser beindruckenden Voraussetzungen und hoher Anziehungskraft der in herausragender Aussichtslage gelegenen Therme, ist es das Ziel, die Thermen, als Teil der Gesundheitswelt Chiemgau, in nachhaltig positive, wirtschaftliche Strukturen zu bringen. Im engen Kontakt zwischen Gemeindeleitung und Vorstand der GWC AG soll dieses Thema nun gelöst werden. Mit dem gesamten Marktgemeinderat fand hierzu im Juni auf der Herreninsel ein Klausurtag statt, in dessen Ergebnis als Beratungsfirma die LKZ Prien GmbH beauftragt wurde, alternativ genannte Szenarien auszuarbeiten. Bei den hierfür erforderlichen rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Bewertungen bedient sich die LKZ namhafter Experten aus dem Bereich der Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Rechtsberatung.

Nach umfangreicher Generalinventur werden u.a. folgende Szenarien vertieft geprüft und in ihren Folgen bewertet:Zum einen geht es um die Erarbeitung der Rahmenbedingungen,wie die Marktgemeinde zukünftig unter Beibehaltung der Stellung des Hauptaktionärs ihre weitere unternehmerische Verantwortung in die Privatwirtschaft abgeben und sich damit verstärkt auf ihre kommunalen Aufgaben konzentrieren kann. Alternativ das Szenario für die Marktgemeinde, weiterhin unternehmerischtätig zu sein, in die Attraktivität der Chiemgau Thermen zu investieren und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Die Ergebnisse werden in den nächsten Wochen dem Marktgemeinderat als Entscheidungsgrundlage für die Ausrichtung seiner weiteren Aktivitäten im Bereich der Gesundheitswelt Chiemgau vorgelegt.Die Marktgemeinde steht vor einer großen Herausforderung:Sie hat zunächst einiges zu stemmen, wenn Sie bei der Abarbeitung der seitens der Baubehörde gesetzten Auflagen für das Gebäude der Chiemgauthermen weiterhin in Vorleistung geht.Wenngleich die zunächst dringlichsten Maßnahmen weitgehend abgearbeitet sind, verbleibt die Herausforderung,das Thermengebäude zeitnah auf einen Stand zu bringen, der allen weiteren Anforderungen genügt und nach Möglichkeit die Wirtschaftlichkeit des Betriebs erhöht. Der gesamte Gemeinderat ist sich der Verantwortung im Umgang mit diesem anspruchsvollen Thema bewusst. Voraussichtlich Ende Oktober wird sich der Marktgemeinderat ausführlich beraten und eine gemeinsame Zielrichtung definieren.

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Theo B Busch
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