Geschafft!! 02
Angesichts der Komplexität des Vorhabens, der Bedeutung für die Gemeinde und das Unternehmen und der schieren Größe des Brockens (ca. 50 Millionen),war die benötigte Zeit bis zum jetzigen Abschluss extrem kurz. Innnerhalb von nur zwei Jahren wurde geschafft, was vorher jahrzehntelang unter dem Deckmantel "Investorensuche" und "Thermenschließung" bis hin zum "geplanten Konkurs" tot"gelaubert" wurde. Dass es sich bei der Entflechtung um den Königsweg handelt, dafür gibt es mehrere Gründe. Sowohl GWC AG als auch Gemeinde profitieren deutlich.

Wirtschaften im eigenen "Sach"

Die GWC AG kauft alle Immobilien, die bisher gepachtet waren. Diese umfassen die Chiemgau Thermen, die Simsseeklinik, den Ströbinger Hof, das Schwesternwohnheim in der Hochriesstraße und alle dazugehörigen Grundstücke. Auch die Bohrungen liegen zukünftig im Verantwortungsbereich der GWC AG. Somit sind alle vertraglichen Verbindungen, wie z.B. Pachtverträge oder Erbpachtvereinbarungen, die zwischen GWC AG und Gemeinde bestanden, aufgehoben. Auch die sog. Drohverlustrückstellung wird aus der Bilanz der Gesellschaft verschwinden. Die Gesundheitswelt wird also ab Vertragsschluss in den eigenen Immobilien wirtschaften. Die Bilanz wird bereinigt und die Kreditwürdigkeit wieder hergestellt. Der Beweis dafür sind die jetzt erfolgten Finanzierungszusagen in Höhe von ca. 50 Millionen Euro. Nach der Begleichung des Kaufpreises werden ca. 15 Millionen in die Neugestaltung der Chiemgauthermen, in dringende Sanierungen anderer Gebäude und das geplante neue Parkhaus investiert.

Gemeinde tilgt über 30 Millionen Euro Schulden

Aus dieser Summe fließen ca. 32 Millionen an die Gemeinde, die damit praktisch alle mittelbaren und unmittelbaren Schulden im Zusammenhang mit den GWC Einrichtungen tilgen kann. An der Beteiligung über den Aktienanteil (76%), den die Gemeinde an der AG hält, wird sich nichts ändern.D.h. die Gemeinde entledigt sich einer großen finanziellen Belastung und einer großen Instandhaltungsverantwortung. Das charmante daran - Die Gemeinde verkauft Vermögenswerte an eine Gesellschaft, die dem Markt noch immer zu drei Vierteln gehört.

Positive Auswirkungen für den Gemeindehaushalt

Auch die Auswirkungen für die Gemeinde sind auf gravierende Weise positiv. Angesichts der anstehenden Projekte wie z.B. des "ISEK" (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) im Rahmen dessen viele "alte" Probleme wie z.B. Verkehr (Kreisverkehr am Kirchplatz), Ortsverschönerung (Neudesign der Bahnhofstraße), Anbindung des Kurgebiets etc. gelöst werden sollen, stehen in den nächsten Jahren Investitionen in Höhe von ca. 20 Millionen Euro an. Darin sind auch massive Instandhaltungsmaßnahmen für Schulen, Kindergärten und andere gemeindliche Einrichtungen wie z.B. Sportanlagen enthalten. Diese Maßnahmen sind nur möglich, wenn der Abbau alter Schulden durch die Entflechtung durchgeführt wird. So wird die Kommunalaufsicht der Neuverschuldung mit hoher Wahrscheinlichkeit zustimmen, da es sich bei den Investitionen um dringende Pflichtaufgaben der Gemeinde handelt.

Thema: Zukunftssicherung

Des weiteren stehen Investitionen in Kindergärten (Thema: Kinderhaus),Straßen, Hochwasserschutz, Kanalsanierung und Schaffung von Wohnraum an. Bei all diesen Vorhaben ist die Marktgemeinde mit der Entflechtung einen großen Schritt voran gekommen. Nicht zuletzt durch die zielstrebige Arbeit von Bürgermeisterin Doris Laban und ihrem Team, bestehend aus dem Geschäftsleiter Martin Mühlnickel, der Kämmerin Melanie van Lengen und der Bauamtsleiterin Jannette Sonntag, ist es gelungen diese Herkulesaufgabe zu meistern. Die Fraktion der Grünen, die von Beginn an gegen die Entflechtung war und die Gemeinde in eine instabile Zukunft geführt hätte, können somit auch nicht für den anstehenden zukunftsträchtigen Haushalt stimmen, da dieser wesentliche Bestandteile der Entflechtung enthält. Aber es geht auch ohne....

Geschafft!!

#badendorf #politik #gesundheitswelt #gwc #entflechtung

Theo B Busch
KOMMENTARE
  





 

Impressum
Unsere AGB
Datenschutzerklärung




Powered by
www.opindo.de