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 Mitmachpresse 
Interview mit der amtierenden Bürgermeisterin Doris Laban, die in Bad Endorf wieder für das Amt kandidiert.
Frau Bürgermeisterin Laban,  es heißt ja immer so schön „Wahltag ist Zahltag“,  wenn Sie zurückblicken auf was sind Sie stolz?

Ich bin stolz auf alles was wir in den letzten sechs Jahren geleistet haben und ich freue mich darauf jetzt die Früchte unserer Arbeit ernten zu können. Ich bin aber auch stolz darauf in Bad Endorf aufgenommen worden zu sein - ein sehr schönes Gefühl hier zuhause zu sein.

Gemeinsam mit einer großen Mehrheit im Gemeinderat haben wir Struktur und Ordnung in die Ortsentwicklung gebracht. Darüber hinaus sind durch die Entflechtung von der GWC AG die finanziellen Voraussetzungen geschaffen worden, dass wir viele Dinge umsetzen können. Dass das nicht alles auf einmal passieren kann ist auch klar, aber in diesem Frühsommer beginnen wir z.B. mit dem Neubau der großen KITA und darüber hinaus haben wir mit unserem Ortsentwicklungskonzept (ISEK) eine klare Strategie.

…..und welche Schwerpunkte setzen Sie in der nächsten Wahlperiode?

Wir setzen Prioritäten. Dafür müssen wir wissen was die Bürger wollen und dann muss der Ort gut geplant weiterentwickelt werden. Dafür brauchen wir vernünftige Mehrheiten im Gemeinderat. Dies war in den letzten sechs Jahren nicht immer der Fall. Politisches Geplänkel und Angriffe auf die Gemeindeführung sind kontraproduktiv und lähmen uns. Statt konstruktiver Zusammenarbeit stand oft die Politik einzelner über dem Gemeinwohl. Das muss sich ändern. Dennoch, trotz oft holpriger Entscheidungsfindung, ist viel erreicht worden. Mein Ziel ist es alles was wir begonnen haben zum Abschluss zu bringen und auch viel Neues zu schaffen.

Die Themen  Umwelt,  Resourcenverbrauch,  Klimawandel haben eine deutlich höhere Priorität und auch Akzeptanz in der Bevölkerung gefunden-was streben Sie an?

Um hier etwas zu bewegen darf das Umweltthema nicht einer einzelnen Gruppierung überlassen werden. Politik, Industrie, Handwerk und Handel sowie die Bevölkerung müssen Hand in Hand arbeiten. Davon scheinen wir leider noch weit entfernt zu sein, weil eben zu viel aus politischem Kalkül heraus geschieht. Jeder sollte über sein Einkaufsverhalten nachdenken und auch im privaten Bereich mitwirken. Die Optimierung von Heizkonzepten, Gebäudeisolierung, Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs gehören ebenso dazu wie der Verzicht auf Plastikverpackungen und die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks im Allgemeinen.

Wie empfinden Sie den aktuellen Kommunal-Wahlkampf?

Wie Sie sich vielleicht noch erinnern, bin ich nach der letzten Wahl mit Morddrohungen begrüßt worden. Ich habe mich dadurch aber nicht beirren lassen, sondern habe mit voller Kraft meine Arbeit gemacht. Jetzt, im Wahlkampf, hört man Stimmen von denen, die an allen Entscheidungen mitgewirkt haben und die jetzt alles was erreicht wurde schlecht machen. Als ob sie mit der eigenen Arbeit nicht zufrieden wären. Da stehen wohl wieder die Posten im Vordergrund und nicht das was für unsere Bürger wichtig ist.
Das Erreichte jetzt zu unterminieren ist ein gefährlicher Rückschritt. Ich bin mir aber ganz sicher, dass die Endorfer diese Spielchen durchschauen und mir weiterhin ihr Vertrauen schenken werden. Nur so kann verhindert werden, dass unser Ort um Jahrzehnte zurückgeworfen wird. Sagen Sie am 15. März mit mir `JA` zu Bad Endorf und sagen Sie `JA` zu mir

Frau Laban, vielen Dank für das Gespräch.

Red. Doris Laban ist seit 2014 Bürgermeisterin in Bad Endorf, 57 Jahre alt und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Juristin und Bankkauffrau mit über 20 Jahren Erfrahrung in Führungspositionen bei Bund, Land und in zwei Kommunen.
#Laban #Wahl #endorf #kommunalwahl

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